Mittwoch, 31. Juli 2024

Tag 4… the Journy starts

Nach einer eher unruhigen Nacht, ging es erneut auf die "Jagd" nach Lebensmitteln. Dank der modernen Zivilisation ist dies zwischenzeitlich sehr bequem geworden. Ab ins Auto und in den Grocery Store. In unserem Fall zu Target. Das die Amerikaner mit dem Begriff klein und mittel nicht so viel anzufangen wissen, ist hinlänglich bekannt, aber in den Lebensmittelläden wird dies stets besonders deutlich. Was wir unter einem Supermarkt verstehen, geht eher als Tante-Emma-Laden hier durch....Ganz zu schweigen von den eigentlichen Verpackungsgrößen. Aber hey, wir sind ja jetzt auch für zwei Wochen unterwegs und wurden schon vorgewarnt, dass es unterwegs nicht all zu viele größere Städte und Läden geben wird.


Zwei Stunden später und 483,57 $ ärmer, haben wir zumindest für die ersten Tage genug. Bemerkenswert ist auch die Gelassenheit der Kassierinnen. Druck und Zeitnot sind hier zumindest Fremdwörter, wunderbar im Urlaub, aber wenn wir das jeden Tag hätten…

Das soll im übrigen unsere Route werden (ca. 2.500 Meilen):

Nachdem wir uns eine Stunde mit dem Camper vertraut machen durften, ging es endlich los, um 100 m später festzustellen, dass eine Warnleuchte leuchtet, die uns nicht erklärt wurde. Nach einer kurzen panischen Phase konnten uns dann jedoch Gott sei Dank Matt und Sarah helfen, die uns an den ersten 4 Tagen begleiten. Dann ging es aber endlich wirklich immer Richtung Westen durch die Rocky Mountains. Ein wenig tricky waren die Kurven. Matt ist mit seinem Van vorgefahren und konnte so ganz entspannt durch die Berge heizen. Unser Camper hat hingegen ganz schön Mühe und zahlte es uns mit klappernden Schubfächern heim, die abwechselnd auf und zu gingen. Nachdem sich der Kühlschrank ein drittes Mal entleert hatte und die Weintrauben sich inzwischen im ganzen Camper verteilt hatten, nötigten wir Steffen einfach langsamer zu fahren und notfalls eben später anzukommen. Ein bisschen war es wie ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Ziel war es, noch im Hellen am ersten Campingplatz anzukommen. Nachdem jedoch gleich bei der ersten Tankstelle unsere Pin für die VISA nicht funktionierte und Matt uns ein weiteres Mal aushelfen musste - Gott sei Dank sind sie dabei, vielen Dank an dieser Stelle - schafften wir es dann doch nicht vor Sonnenuntergang dort anzukommen. Allerdings wurden wir mit einem bombastischen Sternenhimmel belohnt, der alles entschädigte. Jetzt verbringen wir zwei Nächte mitten in den Bergen an einem kleinen See. 



Montag, 29. Juli 2024

Tag 3… Shopping


Es sind weiterhin 40 Grad... Oh Gott, was soll das nur am Grand Canyon werden? Aktivitäten außerhalb von Gebäuden, mal abgesehen von Schwimmbädern, fallen deshalb kategorisch aus. Was macht man also mit 11 und 14 Jahren alten Kindern..... Shoppen.... Was sonst? In den USA haben die Geschäfte auch am Sonntag geöffnet, also alles kein Problem. Nachmittags durften wir dann einen typischen Pool Club kennenlernen. Aushalten konnte man es dort auch nur im Wasser.






Soviel zu Tag 3 in Denver.

Da sich auch heute das Wetter nicht abgekühlt hat, beschlossen wir einen Tag... naja zumindest einen Nachmittag, im klimatisierten Museum zu verbringen. Wer kennt nicht "Nachts im Museum"...ein Besuch im hiesigen Nature and Science Museum war deshalb ein muss. Aber natürlich wollten wir den Kindern Denver Down Town nicht vorenthalten, weshalb wir es wagten, am Vormittag einen kurzen Spaziergang durch die große Stadt zu machen. Ich sag nur - und eigentlich sag ich es echt ungern - Gott sei Dank gibt es so komische Sternenkaffees. Ca. die Hälfte von den zwei geplanten Stunden verbrachten wir mit gekühlten Getränken im klimatisierten Kaffee. Danach sind wir dann mit meinen Gasteltern ins Museum und man mag es kaum glauben, aber selbst meine 14 Jährige Tochter probierte alles aus. 













































Ein kleines Ärgernis gab es heute jedoch, denn uns wurde heute mitgeteilt, dass wir den Camper morgen nicht, wie geplant um 12 Uhr abholen können, sondern erst um 14 Uhr...wie doof, denn wir müssen noch fünf Stunden bis zum 1. Campingplatz fahren. Aber hey...endlich geht es los ...yeaahhh!




























Sonntag, 28. Juli 2024

Welcome to the USA (Tag 1 und 2)

Day 2 at my friend's house........ Nach ca. 24 Stunden auf den Beinen sind mir doch tatsächlich gestern Abend die Augen beim Schreiben zugefallen, sodass ich irgendwann entnervt beschlossen habe, unseren Bericht auf heute zu verschieben.

Wir sind endlich angekommen. Nach ca. 10 Stunden Flug insgesamt sind wir um 13 Uhr in Denver gelandet. Uns tat alles weh und damit meine ich wirklich alles. Die Klimaanlage war so kalt eingestellt, dass zumindest mir ständig die Nase lief und ich Halsschmerzen bekam, dagegen waren die Schmerzen im Po nix. Am schlimmsten war jedoch die Müdigkeit und die Kopfschmerzen, die offenbar irgendwie mit der Höhe Zusammenhing. Insgesamt haben wir uns aber bis 20 Uhr ganz gut gehalten. Selbst die Kinder. 

Nun aber unsere ersten Eindrücke... 
Als wir aus dem Flugzeug stiegen liefen wir quasi gegen eine Wand. Draußen erwarteten uns fast 40 Grad, was ein riesen Kontrast zur Temperatur im Flugzeug und zu Reykjavik war, denn dort waren 8 Grad und Regen. Ich war froh, dass wir weiter geflogen sind. Die Familie neben mir im Flugzeug stellte sich nämlich auf 12 Grad und Regen in den nächsten Tagen ein. In Island ist das Angesichts der tollen Landschaft vermutlich egal, aber irgendwie sind mir 40 Grad dann doch lieber.
Wir haben von oben schon gesehen, dass die Flüsse ausgetrocknet sind und die Landschaft eher braun als grün ist. Erst in der Nähe der Berge wird es dann grüner. Die Kinder fragten uns einmal mehr, warum wir in die Wüste fahren. Tja, der Wilde Westen ist nunmal sehr trocken. 


Endlich im Haus meiner Gastschwester angekommen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und meine Gasteltern kamen gleich rüber, um uns zu sehen. Feels like coming Home.... Zumindest ein bisschen.
Natürlich mussten wir anschließend gleich einen Ausflug zum nächsten Supermarkt machen... Die Kinder hatten noch nicht genügend Süßigkeiten und natürlich flippten die Kids völlig aus bei der Fülle an Angeboten und Ausmaßen der Abpackungen. In Amerika ist eben alles ein bisschen größer.

Wir probierten natürlich alles und  gleichzeitig wurden unsere Mitbringsel auch gleich vernascht. Urlaub kann doch sehr entspannt sein. 
Aber jetzt gibt es erst einmal Kaffee auf der Terrasse und später extra vegane Pancakes. 

So starten wir entspannt in den nächsten Tag. 







Freitag, 26. Juli 2024

Und wieder geht es los…34 Stunden noch

Urlaub :) …endlich. Morgen früh um 4 Uhr geht es ab zum Flughafen. Diesmal haben wir eine Camper Tour zum Grand Canyon geplant. Nach gefühlt 3 Tagen Koffer packen und Socken sortieren, sind wir jetzt endlich startklar und mega aufgeregt.  



Es stehen uns 10 Stunden Flug bevor, aber wir freuen uns alle. Die Kinder insbesondere, weil sie im Flugzeug Fernsehen gucken können... was sonst. 

Wir starten in Denver. Nach 4 Tagen bei meiner Schwester, fahren wir zunächst gemeinsam Richtung Utha.