Samstag, 8. August 2026

07.08. Venedig


Venedig die Stadt der Liebe….sagt man. Venedig die Stadt des Tourismus trifft es wohl eher.
Daher entschieden wir uns heute bewusst etwas abseits der Hauptstrecken zu bleiben und starteten im kleinen aber feinen Leonardo Da Vici Museum, was dank Klimatisierung eine Wohltat war. Danach zogen wir über Campo Santa Margherita  zum Anleger Zattere um mit der Fähre nach San Giorgio überzusetzen. Zuvor genehmigten wir uns aber ein leckeres Eis mit Blick aufs Wasser. Leider war der Turm der Basilika gesperrt, aber dafür im inneren eine kostenlose Ausstellung. Danach streiften wir durch das Viertel Dorsoduro, um Anschließend noch etwas zu essen. Leider muss man sagen, dass die Preise wirklich gepfeffert sind… zum Sonnenuntergang ließen wir uns dann über den Markusplatz treiben, bevor wir mit der Fähre wieder zurück zum Busbahnhof und anschließend zum Campingplatz fuhren.


Venedig hat uns im großen und Ganzen gefallen, wobei zwei Tage wirklich vollkommen ausreichen. Vieles wirkt mittlerweile wenig authentisch und die Frage die bleibt ist, viele Tourismus eine Stadt vertragen kann. Morgen geht es weiter, endlich ans Meer und ein paar Tage ohne Plan….





Der schiefe Turm von Venedig 😉














Freitag, 7. August 2026

06.08. Bye Bye Dolomiten - Welcome Venedig


Heute hieß es Abschied nehmen von den Berg und ab an die Adria. Zuerst waren die Straßen, kurvig und steil, die Landschaft grün und von steil aufragenden Bergen dominiert. Doch langsam wurde es flacher und in das kräftige Grün mischte sich mehr Ockertöne. Die Temperaturen kletternden auf über 35 Grad und als wir die Türen auf dem Campingplatz öffneten, hatten wir das Gefühl geföhnt zu werden. 


Nachdem wir alles wieder aufgebaut hatten, führen wir mit dem Bus (der diesmal wirklich kam) in die Stadt und ließen uns bis zum Markusplatz treiben. Was für eine quirlige Stadt mit ihren vielen Brücken und Kanälen. Nach mehreren Stopps und einem leckeren Abendessen nahmen wir die Fähre 1 und fuhren den ganzen Grande Canal bis zum Busbahnhof zurück, während die Sonne die Stadt in ein rotgelb tauchte. Es für ein gelungener Ausklang.








Mittwoch, 5. August 2026

05.08. Die drei Zinnen



Eigentlich sollte es heute hoch zu den Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten, gehen, doch nachdem wir über eine halbe Stunde auf den Bus vergeblich gewartet hatten, hieß es doch wieder alles zusammenpacken und selber fahren. So bewegt man wirklich niemanden auf die Öffentlichen umzusteigen….










Mit reichlich Verspätung errichten wir also fast zum höchsten Stand der Sonne den Nationalpark, der erstaunlich leer war. Gut gelaunt ging es dann auf den Trail, wobei wir eine kurze Route „wählten“. Man könnte auch sagen sie wählte uns und führte eigentlich einmal um den Monte Piano. Nach zwei Stunden begegneten uns ein älteres Paar, dass wir nach den Weg fragten und die uns sehr freundlich den nächsten Rastplatz 10 Minuten entfernt empfahlen. Dort wären es noch vier Stunden gewesen, sodass wir uns zugunsten von Kaffee und Eis doch für den Rückweg entschieden….

3,5 Stunden Wanderung sind dann doch genug 😬












Dienstag, 4. August 2026

04.08. Dolomiten



Heute luden wir zunächst Sarah, Maren Gastschwester, in Innsbruck ein und machten uns dann auf den Weg über den Brenner und Südtirol bis in die Dolomiten. Gott sei Dank war nicht zu viel Stau, sodass wir kurz nach 13:00 Uhr in Cortina d‘Ampezzo ankamen und tatsächlich noch einen Platz bekommen konnten. Direkt am Bach, der eiskaltes Wasser führt, schlugen wir unser Zelt auf und wanderten dann die 4 km bis in die süße Stadt hinein. Wirklich pittoresk liegt diese umrahmt von steil aufragende Berge. Mal schauen wo es uns morgen hinverschlägt. Die 4-stündige Rundwanderung um die drei Zinnen werden wir aber sicherlich auslassen. 😬









Montag, 3. August 2026

03.08. Top of Tyrol




Heute ging es früh los, was zumindest einen von uns nur so mäßig gut gefiel… in der Folge verpassten wir unseren Bus, kamen aber dennoch früh genug an der Talstation an, um bis zum Top of Tyrol auf 3.210m Höhe zu fahren. Ab der Hälfte der Strecke meldeten sich unsere Uhren mit einer Höhenwarnung und allein die paar Treppenstufen bis zur Aussichtsplattform brachte uns zum Schnaufen. Der Ausblicke war allerdings beeindruckend, auch wenn von den Gletschern so gut wie nichts mehr zu sehen ist. Man geht davon aus, dass in 10 bis 15 Jahren der Gletscher in Gänze verschwunden sein wird… 😢


Anschließend genossen wir Kaffee und Kakao bei strahlendem Sonnenschein, bevor wir eine gefühlte Wanderung unternahmen.
















 


Sonntag, 2. August 2026

02.08. Auf ins Stubaital

Der Morgen begann entgegen aller Erwartungen mit Sonne und viel guter Laune, auf dem Weg über Innsbruck ins Stubiatal. 




Da wir das Check-In-Zeitfenster auf dem Campingplatz Edelweiß verpassten, fuhren wir gleich weiter bis zum Wilden Wasser und wanderten bis zum Grawawasserfall. Was für ein schönes Naturspektakel, dass durch tierische Begleiter in Form von Kühen und Ziegen komplettiert wurde. Morgen soll es dann endlich zum Gletscher gehen….









01.08. Neuschwanstein


2 Stunden Schlaf mussten reichen. Nach einem kurzen Frühstück ging es endlich zum Schloss. Aber nicht ohne vorher wieder Tetris zu spielen 😂



Schon vom Weiten war das Schloss, das auf halber Höhe eines Gebirgszuges thront, gut zu erkennen und macht Lust es endlich von innen und außen kennenzulernen. Auf die Minute genau begann die unterhaltsame Führung in der die märchenhafte Ausgestaltung immer wieder hervorgehoben wurde. Ludwig war offensichtlich ein wirklicher „Traumtänzer“ Angesichts der Massen an Besuchenden verzichteten wir auf den Besuch der Marienbrücke und führen lieber nach Füssen. Zu unserem Glück fand dort sowohl ein Mittelaltermarkt als auch ein Streetfoodfestival statt und so schlenderten wir ein wenig durch die Gassen, bevor wir zum Campingplatz fuhren. Mit einem Blick auf den See in der ersten Reihe, wendete unser erster echter Urlaubstag….