Dienstag, 1. November 2022

Jeeptour und Rafting

Als nächster Programmpunkt stand ein Ausflug ins Landesinnere auf dem Programm. Laut Buchung wurde eine Jeep Safari ins Taurusgebirge und Rafting versprochen. Bereits um 08:15 Uhr wurden wir abgeholt. Allerdings nicht mit einem Jeep sondern einem Bus, mit dem wir erstmal 1,5 Stunden ins Gebirge gefahren wurden. Dort wurden dann die Jeeps verteilt. Gott sei Dank waren wir zu viert und mussten uns kein Fahrzeug teilen. Ohne viel Aufhebens oder Einweisung ging es dann schon los. Mit einem Hilux ins Gebirge... 


Mit 12 Jeeps in der Kolonne kam ein echtes Offroad-Feeling zwar nicht wirklich auf, aber auch so war es anspruchsvoll genug, sich auf den Berg hoch und runterzuschrauben. 


Die erste Station war Selge. Ein Stadt auf über 1.000m die von den Griechen erbaut wurde und einst bis zu 20.000 Einwohner hatte. Heute ist es ein Dorf, das ziemlich ärmlich daherkommt. Die Attraktion des Ortes ist eindeutig das Amphitheater. 


In unmittelbarer Nähe hier kann man eigentlich keinen Schritt machen, ohne direkt belagert zu werden, um dies oder jenes zu kaufen. 

Nach Selge ging es zur "Adlerschlucht" ohne Adler, dafür aber mit einem phantastischen Ausblick. 

Die 3. Station vermittelte dann doch noch das Offroadgefühl. Über Stock und Stein ging es zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem aus man das Flüsschen fürs Rafting sehen konnte. Unsere beiden Gämse nutzten die Gelegenheit zum Klettern 😉

Der letzte Tagesordnungspunkt war nach dem Mittag das Rafting... 30 Minuten im kristallklaren Bergbach. Für den Anfang, gerade mit Kindern, ganz ok. Aber mit Rafting im eigentlichen Sinne, hatte das wenig zu tun. Den Kids, vor allem Charlotte hat es zumindest gefallen. 


Fazit am Ende... Ganz Ok, allerdings ist es ziemlich kommerzialisiert und schönwetter-touristisch ausgerichtet. Man merkt die Armut jenseits des touristisch erschlossenen Küstenstreifens an jeder Ecke. Trotzdem eine nette Abwechslung zur Monotonie des Strandalltages. Einmal reicht dann aber auch. 

Ausflug nach Side

Meer und Pool sind auf die Dauer allerdings auch ein wenig langweilig, also ging es mit dem Dolmus (Linie 11) für gerade mal 4€ nach Side. 


Side bedeutet Granatapfel und war ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. eine bedeutende Hafenstadt, welche erst die Griechen und später die Römer eroberten. Hiervon zeugen noch zahlreiche Ruinen, die das gesamte Stadtgebiet durchziehen. 


Darunter u.a. ein großes Amphitheater, ein Badehaus und ein Tempel des Apollon. 


Zwischen all den Ausgrabungsstätten befindet sich die heutige Stadt selbst mit ca. 200 Geschäften, die zum Bummeln einladen.
 
Unbedingt empfehlenswert ist es, ein türkisches Eis zu essen und den Spaß den sich die Verkäufer vor allem mit kleinen Kindern machen zu genießen. 

Sollte man Schmuck kaufen wollen, soll der Juwelier "Brillant" am Hafen wohl zu empfehlen sein. Selbst ausprobiert haben wir es allerdings nicht. 

Meer, Pool und noch mehr Erholung

Nach den ersten zwei Tagen entdeckten unsere Kinder endlich Kidsclub, der jeden Tag drei Programmpunkte bereithielt und so auch für die Kleinsten reichlich Abwechslung bietet. Von Bogenschießen, über basteln und malen bis zu Pizza backen.

Den Höhepunkt bildet allerdings die wöchentliche Kids Show im Amphitheater. 

Die im Vergleich zum Meer kalten Pools schockten Lotte und uns wenig... Wobei selbst Wasseraerobic nicht ausreichte, um uns zu erwärmen. 

Daher war der bevorzugte Ort am Vormittag, eindeutig der Strand...

und erst am Nachmittag der Pool. 

Baden, Strand und Erholung

Nachdem wir mitten in der Nacht angekamen und dennoch sehr nett empfangen wurden, (an dieser Stelle ein dickes Lob an die Organisation von Tui!) stand zunächst Erholung auf dem Programm...
Nach einem mehr als leckeren Frühstück ging es also ans Meer.

Was für ein Spaß! 26 Grad Sonnenschein pur, da ist selbst das Baden im Meer ein Vergnügen für jung und alt. Erstaunlich allerdings, wie salzig das Mittelmeer im Vergleich zur Ostsee ist...

Das obligatorische Sandburgen/Strandbilder bauen, musste natürlich auch sein 😉

Und was für schöne Sonnenuntergänge...

Ab in den Süden...

Nachdem unserer Sommerurlaub ins Wasser gefallen ist und die letzten Monate wirklich sehr anstrengend waren, entschieden wir uns diesmal für einen Cluburlaub. Einmal "All Inclusiv", einmal Sonne satt, einmal nichts weiter als relaxen... Nach einigem hin und her, fiel die Wahl dann auf die Türkische Rivera, genauer gesagt auf Antalya bzw. Side.
Leider haben wir allerdings erst im Oktober gebucht, so dass die Flüge sehr spät bzw. sehr früh lagen und wir so fast zwei Tage verloren. Aber dazu später mehr.

Als Hotel haben wir den Blue Water Club ausgesucht. Eine interessante Mischung aus weitlaufiger Clubanlage mit zweistöckigen Gebäuden und einer modernen Hotelanlage direkt am Strand.

Mehrere Bars und Restaurants, etliche Pools und viele Angebote lassen darauf hoffen, dass keine Langeweile aufkommt. 

Im clubeigenen Amphitheater wird zudem jeden Tag eine andere Show geboten... 

Was für ein Traum...