Dienstag, 1. November 2022

Baden, Strand und Erholung

Nachdem wir mitten in der Nacht angekamen und dennoch sehr nett empfangen wurden, (an dieser Stelle ein dickes Lob an die Organisation von Tui!) stand zunächst Erholung auf dem Programm...
Nach einem mehr als leckeren Frühstück ging es also ans Meer.

Was für ein Spaß! 26 Grad Sonnenschein pur, da ist selbst das Baden im Meer ein Vergnügen für jung und alt. Erstaunlich allerdings, wie salzig das Mittelmeer im Vergleich zur Ostsee ist...

Das obligatorische Sandburgen/Strandbilder bauen, musste natürlich auch sein 😉

Und was für schöne Sonnenuntergänge...

Ab in den Süden...

Nachdem unserer Sommerurlaub ins Wasser gefallen ist und die letzten Monate wirklich sehr anstrengend waren, entschieden wir uns diesmal für einen Cluburlaub. Einmal "All Inclusiv", einmal Sonne satt, einmal nichts weiter als relaxen... Nach einigem hin und her, fiel die Wahl dann auf die Türkische Rivera, genauer gesagt auf Antalya bzw. Side.
Leider haben wir allerdings erst im Oktober gebucht, so dass die Flüge sehr spät bzw. sehr früh lagen und wir so fast zwei Tage verloren. Aber dazu später mehr.

Als Hotel haben wir den Blue Water Club ausgesucht. Eine interessante Mischung aus weitlaufiger Clubanlage mit zweistöckigen Gebäuden und einer modernen Hotelanlage direkt am Strand.

Mehrere Bars und Restaurants, etliche Pools und viele Angebote lassen darauf hoffen, dass keine Langeweile aufkommt. 

Im clubeigenen Amphitheater wird zudem jeden Tag eine andere Show geboten... 

Was für ein Traum... 

Donnerstag, 5. August 2021

Straßbourg

 Unser Urlaub neigt sich leider schon dem Ende und es wird Zeit die Heimreise anzutreten. Nach einer sehr feuchten Nacht und grölenden Jugendlichen nachts um zwei Uhr fiehl es uns jedoch nicht schwer auch hier wieder die Zelte abzubrechen. Bei Regen und Nebel mussten wir diesmal alles nass einpacken und im Zelt frühstücken. Wir freuten uns auf ein richtiges Bett. Gut, dass wir keine weiteren Campingplätze geplant hatten. Auf direktem Wege wollten wir jedoch nicht bis in heimische Bett fahren. Immerhin sind es von der Dordogne immernoch 17 Stunden Autofahrt, wenn man durchfährt. Wir entschieden uns also auf halben Wege ein Zwischenstopp einzulegen. Diesmal in Straßbourg. Freiburg hatten wir bei unseren letztem Frankreichbesuch erkundet, diesmal wollten wir etwas anderes sehen.  Wir haben daher zwei Nächte im Hotel Tandem 300m vom Zentrum der Stadt entfernt gebucht. Das Zimmer ist zwar klein aber sehr sauber und sehr neu offensichtlich. Die Betten sind jedenfalls grandios oder himmlisch. Von hier aus konnten wir das Zentrum der Stadt zu Fuß erkunden. Angesichts der derzeitigen freien Eintritte in alle Museen haben wir natürlich auch nicht lange überlegt und uns das Historische und das Elsässische Museum besucht. Beide sehr zu empfehlen und auch für Kinder wirklich interessant. Sie zeigen sehr anschaulich wie das Leben im Elsass früher einmal ausgesehen hat.
Ein Muss in Straßbourg ist natürlich auch die Kathedrale Münster, welche wohl die Schönste der Welt ist. Wir können dies bestätigen. Sowohl von innen als auch von außen sehr schön anzusehen. Ansonsten ist die Stadt ansich absolut schön mit ihren vielen alten Fachwerkhäusern und Straßencafe´s. Wir gönnten uns zum Abschluss ein schönes Frühstück in einem der vielen Cafe´s und stärkten uns so für die nächsten Stunden, die wir durch die Stadt gewandert sind.
 

Wasserfall & Wanderungen

Wir gönnten uns zwei Tage in der Dordogne, danach fing es auch hier leider wieder an zu regnen. Diese zwei Tage sind natürlich angesichts der Vielzahl an sehenswerten Orten nicht mal annähernd genug. Wir mussten also entscheiden, was wir unbedingt sehen wollen. Da Wasserfälle immer sowohl für Groß und Klein ein Spaß ist, entschieden wir uns für eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall, vorbei an einer verlassenen Burgruine direkt am Hang. Wir starteten von einem Parkplatz in Siran bei Autoire. Von dort aus kann man den Wasserfall schon fast sehen. Der Weg dorthin führt jedoch ersteinmal runter ins Tal. Es ging also runter und wieder hoch. Der Weg führte manchmal direkt am Hang entlang und hat selbst unserer sonst unerschrockenen Jüngsten einen heiden Respekt eingejagt. Aber alles nichts, was man nicht auch mit Kindern bewältigen könnte. Zum Wasserfall benötigt man von dort vielleicht eine halbe Stunde, wenn man nicht ständig Pausen macht.
 
 
Wir bewunderten jedoch die vielen Kräuter, wie Oregano, Pimpinelle, Thymian und Pfefferminze, die dort überall im Hang wachsen und brauchten so etwas länger. Natürlich genossen wir ausführlich die Aussicht.
 

 
 
 
Am Wasserfall selbst waren wir leider nicht allein, es hat sich trotzdem gelohnt. Wasser hat irgendwie immer etwas magisches. Nach diesem kleinen Ausflug entschieden wir uns noch für einen Abstecher zum Colloges la rouge zu machen. Das Dorf wurde uns von einem Mitarbeiter des Campingplatzes empfohlen und versprach einiges. Der Ort war vom Wasserfall innerhalb von 45 Minuten zu erreichen, mit dem Auto versteht sich. Das war zwar angesichts der zuvor schon gefahrenen Stunde sehr viel, aber es hat sich gelohnt.
 

 
Auch hier waren wir nicht allein, ganz im Gegenteil, die alten Häuser aus dem Mittelalter sind jedoch wirklich süß und irgendwie märchenhaft. Dies wird noch unterstrichen, durch die Hexen, die man dort ab und zu findet. Der Name entstand wohl durch die roten Bachsteine die zum Bau der Häuser verwendet wurden. Unzählige kleine Gässchen, Cafe´s und Läden annimieren zum Stöbern, Kaffee trinken und schlendern. Auch hier begann es wieder zu regnen, aber das ist uns gar nicht so aufgefallen, weil wir soviel staunen mussten.
 

Castelnaud

Unsere Jüngste redete die ganze Zeit von einer Burg, die wir unbedingt noch besichtigen müssten, was angesichts der Vielzahl an Chateaus, Burgen und Ruinen im Tal der Dordogne nicht schwer fiel. Wir hatten die Wahl der Qual und entschieden uns für das Castel Naud. Eine Festung aus dem 13. Jahrhundert, welche allein im 100jährigen Krieg 11 Mal den Besitzer wechselte, am Ende aber fest zu Frankreich hielt.

Nachdem wir im Tal direkt an der Dore geparkt hatten, begannen wir den Aufstieg zur Burg, welcher über ein angrenzendes Bergdorf führte. Oben angelangt, entrichteten wir brav unseren Eintrittspreis, obwohl es wahrscheinlich auch nicht aufgefallen wäre, wenn wir es gelassen hätten 🙈.

Die Besichtigung selbst führt durch die Geschichte des alten Gemäuers und vermittelt ziemlich gut, wie das Leben wohl gewesen sein mag. Eine Beschreibung auf Deutsch gab es gratis dazu. Besonders beeindruckend waren die vielen Katapulte, deren Funktionswiese zum Teil demonstriert wurden. 

Von der Burg aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Dore und weitere Burgen. Der Aufstieg dorthin hat sich also allein schon deshalb gelohnt. Angesichts der Ausstellungsstücke, die das Leben auf der Burg sehr gut darstellen, inkl. lebendiger Schmied, waren auch die Kinder begeistert und sind voll auf ihre Kosten gekommen. Dieser Ausflug ist daher auch mit Kindern sehr zu empfehlen. Auch das angrenzende Burgdorf ist sehr sehenswert und läd zu einer kleinen Pause in einem der Restaurants an.
 
Wir entschieden uns allerdings für eine kleine Pause am Ufer der Dore, die an diesem Tag von Kanus überseht war. Dies war nicht nur schön, sondern auch lustig anzusehen, da diese oft auf der Mittelinsel stecken blieben und zu unfreiwilligen Badegästen führte. Außerdem gab es in einer der kleinen Brasserien unwiederstehliche Köstlichkeiten, die wir unbedingt einmal kosten mussten. Zu Hause ernähren wir uns zwar vergan, dies ist aber in Frankreich fast unmöglich, es sei denn, man isst immer Salat. Dementsprechend mussten wir einige Kompromisse eingehen und unzuählige Ausnahmen machen. Ein fettes Stück Törtchen hat den Kohl daher nicht wirklich fetter gemacht. Für alle nicht Veganer sehr zu empfehlen. Und so schlossen wir unseren kleinen Ausflug gemütlich mit Kaffee und Kuchen ab. Wäre es noch ein bisschen wärmer gewesen, wären wir bestimmt noch in die Fluten gesprungen.