Dienstag, 6. August 2024

Tag 10....ab in die Wüste!


Gestern haben wir das größte Indianer Reservat (oder besser gesagt ein Reservat der Native Americans), das der Navajo betreten.

Die Navajos sind der zweitgrößte Stamm der indianischen Ureinwohner der USA. Sie leben zwischen den vier Bergen, die ihnen heilig sind und in den Bundessaaten Arizona, Utah und New Mexico liegen. Die Navajos leben nicht in Tipis, sie hatten schon immer feste Häuser, sogenannte Hogans.

Heute haben wir es ruhig angehen lassen und sind nur 2 Stunden gefahren. Unser Ziel war das Monument Valley, welches spätestens durch den Marlboro Mann berühmt geworden ist. Auf dem Weg dorthin machten wir zunächst am San Juan, einen linken Nebenfluss des Colorado River, der die US-Bundesstaaten Colorado, New Mexico und Utah durchfließt, halt. Er ist 644 Kilometer lang und entspringt den San Juan Mountains im südlichen Colorado und mündet in den Lake Powell. Hier gab es eine ganze Felswand mit alten und leider auch neuen Hyroglyphen der amerikanischen Ureinwohner. Leider ist ein Großteil verblasst und kaum noch zu erkennen. Man kann sich auch nur schwer vorstellen, was uns die Bilder wohl sagen sollten. 

Danach fuhren wir zu einem Aussichtspunkt im Goosneck National Park. Dort hatte man einen wunderbaren Blick auf den Fluss, der sich durch die Ebene gegraben hat. Kaum vorstellbar, dass dies mal eben ein paar Millionen Jahre dauerte. Der Aussichtspunkt lohnt sich, allerdings werden hier 5 $ Eintritt verlangt. Eigentlich wollten wir zu einem ganz anderen Punkt dort in der Nähe, der jedoch mit dem Camper aufgrund der Straßenverhältnisse nicht erreicht werden kann.

Danach fuhren wir vorbei am Mexican Hat, einer besonderen Felsformation, zum Monument Valley und konnten uns gar nicht satt sehen. Das dies ein bekannter Ort ist, wurde schnell durch die vielen Touristen auf der Straße klar. 

Nebenbei haben wir die 1.000 Meilenmarke geknackt und sind nunmehr an der Grenze zu Arizona angelangt. Zudem hatten wir unseren ersten „Regentag“ und haben die drei Tropfen, die nicht unmittelbar wieder verdunsteten sehr genossen.

Man kann das Valley gut aus der Ferne sehen, man kann aber auch für 8 $ pro Person zum Visitor Center fahren, wo es einen großen Souvenirladen mit handgefertigten Stücken. ein Restaurant, ein Hotel und natürlich Toiletten gibt. Leider aber kein WLAN. Wenn man nicht gerade mit dem Camper unterwegs ist, besteht zudem die Möglichkeit eine Tour durch die berühmten Berge zu machen. Natürlich gegen ein gewisses Endgeld auch geführt… Um es ganz nüchtern zu sagen, dass ist schon ein ziemlicher Touristennap.











Aufgrund der hohen Temperaturen waren die Wanderwege leider bis 18 Uhr gesperrt. Wir beschlossen daher erstmal ein wenig Schlaf nachzuholen, Abend zu essen und es später noch einmal zu versuchen. Wie sich herausstellen sollte, war das eine großartige Idee, da wir so mit einem wunderbaren Sonnenuntergang parallel zu einem Wüstengewitter in der Ferne belohnt wurden.







Morgen werden wir zunächst nach Tuba City fahren, um mehr für die Navajo zu erfahren.

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