Heute haben wir kurzerhand beschlossen, doch noch einen Tag länger im Bryce Canyon NP zu bleiben und die Chance zu nutzen, endlich mal richtig „off-road“ unterwegs zu sein. Also haben wir für zwei Stunden einen Buggy bei Bryce Cannyon Outfitters gemietet und sind damit durch jede Pfütze, die wir finden konnten geprescht. Was für ein Riesenspaß für alle, zumal wir allein fahren konnten und so auch Clara und Charlotte mal ans Steuer durften. Jeff von Bryce Canyon Outfitters hatte uns dabei per GPS immer im Blick, sodass wir nicht verloren gehen konnten. Die Strecke ging durch den Wald, hoch auf einen Gipfel mit ca. 4.000 Jahre alten heiligen Bäumen, vorbei an einer Präriehundekolonie und einem See. Danach mussten wir zwar alle duschen, aber dieser Trip hat sich wirklich gelohnt! Den Anbieter können wir nur empfehlen. Wir wurden sehr herzlich beraten und noch mit zusätzlichen Jacken, Decken und Regenponchos ausgestattet, damit wir ja nicht frieren oder zu schmutzig werden, denn durch den täglichen Monsun hier, gab es viele Pfützen und damit viel umherfliegenden Motter. Der sollte natürlich auch fliegen. Der Anbieter liegt ein paar Meilen vor dem National Park, gleich an der Straße an einem Museum für Wildlife.
Danach besuchten wir die Westernkulisse „Ruby‘s Inn“ , belohnten uns mit Eis, bevor wir mit dem Shuttle endlich in den Nationalpark fuhren. Das Visiter Center sei an diese Stelle vor allem Familien mit kleinen Kindern ans Herz gelegt, da dort die Entstehung des Canyon wirklich sehr schön erklärt wird und die im National Park lebenden Tiere ausgestellt sind.
Zum Abschluss fuhren wir noch zum Bryce Point, um diese wirklich wunderschöne Aussicht, das Canyon Amphiteater, ausgiebig zu genießen. Die Gegend zeichnet sich hier durch sogenannte Hoodoos aus. Das sind Felssäulen, die durch Korrosion entstanden sind und lustige Formen angenommen haben. Man kann hier jede Menge Wandertouren durch diese Felsen machen, was bestimmt sehr beeindruckend ist, uns aber heute leider nicht vergönnt war, da das Gewitter schon zu hören und zu sehen war. Auch hier hat man uns nachdrücklich davor gewarnt, bei Gewitter wandern zu gehen. Da wir im Canyon National Park erlebt haben, wie jemand nach einem Blitz vom Rettungswagen abgeholt wurde, haben wir auch wenig Lust dieses Risiko einzugehen.
Zurück auf dem Campingplatz wollte Charlotte unbedingt noch einmal in den Pool hüpfen, bevor das angesagte Gewitter über uns hereinbrach. Keine Minute zu früh, denn kurz nach der Dusche, verwandelte der Platzregen, den Untergrund in mehrere kleine Seen, zwischen denen wir zurück zum Camper hüpfen mussten.
Der Spa Pool ist hier übrigens Badewannen heiß, was heute angesichts der geradezu kalten Temperaturen von 24 Grad echt angenehm war, aber sonst wird es hier auch sehr warm🤷🏼♂️.
















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