Das Museum sieht aus wie ein riesiger Hogans (die Häuser der Navajo), achteckig mit einem Kuppeldach, ohne Fenster, nur mit einem Eingang.
Die Navajos glauben, dass sie 3 Welten durchschritten haben, bis sie in der heutigen 4. Welt angekommen sind.
Die erste, zweite und dritte Welt verließen die Navajos, weil sie die dort entstandenen Probleme nicht lösen konnten. Jetzt leben sie in dieser, ihrer 4. Welt. Wenn man bedenkt, dass die Navajos lange Zeit bekämpft, von ihrem Land vertrieben, getötet und kontrolliert wurden, fragt man sich, was wohl passieren muss, damit sie diese Welt verlassen.
Die Navajos wurden aber auch gebraucht. Im Zweiten Weltkrieg hat die US-Armee Navajos als sogenannte Code-Talker, also Funker eingesetzt, denn ihre Funksprüche konnte kein feindlicher Soldat und kein Spion entschlüsseln, weil es kein Wörterbuch für ihre Sprache gab.
Leider ist das Museum nicht wirklich für Kinder geeignet, da es viel zu lesen gibt und nur wenig zum Anschauen. Es gibt auch kaum Darstellungen der Navajos, wie sie früher lebten. Somit ist es zwar interessant, hat aber den Umweg von 2 Stunden nicht gerechtfertigt. Nachdem wir nun endlich etwas über die Navajo gelernt haben, sind wir Richtung Page gefahren und somit unserem Zielort näher gekommen. Hier wollen wir morgen eine Tour durch den lower antelope trail machen. Ich bin schon aufgeregt.
Ersteinmal haben wir uns jedoch den Staudamm hier angeschaut, der den Powel See staut und für Strom und Wasser in der Gegend für bis zu 5 Mio. Menschen sorgt.
Zum Wandern war es zu heiß, aber man kann hier im Powel See baden gehen. Das war nicht wirklich eine Abkühlung, da das Wasser badewannenwarm war, aber es ist herrlich klar und wunderschön. Somit verbrachten wir den Nachmittag am Strand.


















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