Endlich normale Temperaturen. Morgens um 7 Uhr ging es los, weil wir unbedingt wandern gehen wollten. Da die Temperaturen hier schnell über 30 Grad - im Tal sogar bis zu 40 Grad - ansteigen gilt, je früher desto besser. Wir entschieden uns den kostenlosen Bus zum Bright Angel Trail zu nehmen. Nach 100 Metern hatten wir eine Begegnung mit einem Hirsch, der mutterseelenallein und vollkommen unbeeindruckt mitten auf dem Campingplatz graste.
Am Bright Angel Trail ging es dann begleitet von unzähligen Eichhörnchen und Echsen immer bergab. Der Ausblick war grandios und anfangs denkt man, man fällt gleich runter. Später hat man sich daran gewöhnt und wundert sich auch nicht mehr, wenn jemand vorbei gerannt kommt. Es sind nur 2,5 km und knappe 600 Meter Höhenunterschied, aber die hatten es in sich. Immer wieder trafen wir auf andere Wanderer, die bereits um 4 Uhr oder noch früher im Tal gestartet waren. Wirklich krass! Ein Ranger unterwegs riet uns, immer reichlich zu essen und zu überlegen, ob wir nicht nach der ersten Hütte umkehren wollen. Mit den Worten „Besser wird der Ausblick nicht mehr“ ließ er uns ziehen. An der ersten Hütte angekommen, wussten wir, was er meinte und kehrten lieber um. Lotte war froh, denn für Kinder ist es ziemlich anstrengend.
Nach 2,5 Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt und legten erstmal eine Pause ein. Gott sei Dank kann man hier überall shoppen gehen und Eis kaufen, das hob die Laune der Kinder ein wenig.
Anschließend fuhren wir mit dem zweiten Bus bis zum Hermit Rest, wobei wir die zahlreichen Zwischenstopps nutzen, um immer wieder neue Einblicke in den Canyon zu bekommen.
Erschöpft, aber glücklich kehrten wir schließlich zum Campingplatz zurück und genossen Kaffee mit typisch amerikanischen Cheescake.










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