Heute verlassen wir wieder den Grand Canyon und so richtig trennen mag ich mich von diesem wunderbaren Ausblick nicht. Obwohl es hier schon sehr touristisch und überlaufen ist, hat es etwas magisches und ich wünschte, ich hätte wenigstens einmal bis zum Colorado River runter gehen können. Unten zwischen den Bergen zu stehen, muss noch beeindruckender sein. Dafür muss man jedoch mindestens 2 Tage Wanderung einplanen und dafür sind wir weder ausgerüstet, noch haben wir es zeitlich eingeplant. Die Kinder schienen auch nicht begeistert von der Idee bei 40 Grad im Canyon rumzuspazieren. Denn dort unten kann es schnell mal sehr warm werden, während es oben manchmal nur 17 Grad sind.
Übrigens wer sich noch nicht damit beschäftigt haben sollte, der Canyon beginnt in Page, in Arizona, am Glen Canyon Damm und endet in Nevada am Hoover Damm. Er ist ca. 455 km lang und bis zu 1800 m tief. Es gibt nicht viele Möglichkeit entlang des Canyons einen Blick drauf zu werfen, es sei denn man läuft. Wir fahren jetzt immer entlang des Canyons, auf der Route 66 bis zum nächsten überfüllten touristischen Ort, Las Vegas. Eigentlich hatten wir keine Lust die Schachtel durch die Straßen von Las Vegas zu bugsieren, aber für die Kinder ist es mehr als spannend, also wagen wir es und campen in einer der bekanntesten und buntesten Städte der Welt
Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Stop beim Hover Dam. Ein sehr beeindruckender Staudamm, über den man sogar rüberfahren kann. Vorher mussten wir noch einen kurzen Sicherheitscheck über uns ergehen lassen, damit wir auch ja keine Waffen, Drogen oder vielleicht auch andere Menschen im Camper transportieren.
Das ging aber Gott sei Dank echt schnell und die Polizisten waren auch sehr nett. Allerdings war es sengend heiß, heißer als in einer Sauna, sodass wir nur kurz ausgestiegen sind, einen kurzen Blick geworfen haben, um gleich wieder einzusteigen und weiter zu fahren. Dann waren es nur noch 30 km bis Las Vegas und schon von Weitem konnten wir die Palmen und die Hochhäuser sehen. Da waren die Kinder schon ganz aus dem Häuschen. Wir sind dann bei Sonnenuntergang in die Stadt gefahren und natürlich haben wir erstmal am Willkommensschild Halt gemacht, um dann durch die Innenstadt zu fahren. Die mehr als voll wahr. Steffen war nicht begeistert sich durch die engen Straßen schieben zu müssen, aber es ist schon beeindruckend, wie groß, bunt und pompös die Stadt ist. Ein Disneyland für Erwachsene. Dafür haben wir diesmal den wohl schlechtesten Campingplatz erwischt, den es gibt. Er ist direkt an der Straße, es gibt keine Sitzplätze und da es extrem warm nachts ist, kann man auch einfach nicht schlafen. Also starten wir jetzt wieder und fahren Richtung Norden in die Berge in den Zions National Park. Diesmal bin ich wirklich froh loszukommen, in die Kühle









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